Teilen

Geteilt?
Wie ist das mit dem Teilen? wir teilen Bilder. Das Bild in diesem Beitrag teile ich gerne. Seine Faszination hat sich mir mitgeteilt, als ich es auf dem kleinen Bildschirm der Kamera betrachte. Im Moment der Aufnahme war es die Stimmung am See.

Ich teile dieses Bild in zwei Teile. Eines über dem Wasser, eines unter dem Wasser. Beim Schreiben schmunzele ich, es geht hier nicht um das Zerteilen.

Was teilen wir gerne? Was teilen Kinder ungerne? Essen, Spielsachen, Genussmittel, Erlebnisse. Und es gibt noch das Teilen von Gefühlen, Erfahrungen, Zuständen.

Letzteres ist etwas ganz anderes. Das Mitteilen solch bewegender Dinge setzt Raum voraus. Einen Raum, der in sich Vertrauen, Zuhören enthält und der viele Türen und Fenster hat, aus denen das Geteilte aus dem Raum herausschlüpfen darf. Das Wesentliche ist beim Mitteilen, das, was an die Oberfläche kommt. Das kann ich begrüßen und sagen – ach Du bist das, Du machst mich glücklich, du raubst mir meinen Nerv, da liegt der Hase also im Gras.

Und so bin ich wieder bei dem Bild. Das Teilen bedarf eines Raumes, eines Momentes. Es tritt unter Umständen etwas ganz anderes zu tage, als gewollt. Teilen befreit.

4 Kommentare zu „Teilen

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