Unsicher

Das was hier und jetzt in dieser sichtbaren Welt, sollte ich sagen Spaß- und Erlebniswelt geschieht ist mir unheimlich. Es wird enger, jeder geht seinen Weg und alles wird schärfer. Die Worte, die Kontrollen – es mehrt sich so vieles. Es wird härter, mit mehr Entschiedenheit wird vorgegangen, es wird reagiert. Wo lange nicht agiert wurde, wird nun zwangsweise nachreagiert – nachregiert. Wir stehen vor einem Haufen und wissen nicht was zuerst tun. Für mich brennt es an allen Ecken und Enden. Im Kleinen ist noch Hoffnung, da kann ich leben. Im Großen und Ganzen regiert schnöde kalte Effektivität. Leben ist anders.

Es brennen hier und da Lichter. Sie leben jedoch auch wieder von den Krankheiten dieser Gesellschaft. Es sind Lichter und es scheint, sie werden mehr.

Es bleibt der Druck, der von außen zu Veränderungen zwingt – wogegen sich alte Mechanismen vehement wehren.

Der Einzelne auch?

2 Kommentare zu „Unsicher

  1. Auch mir ist das Lebensgefühl dieser Zeit vertraut. Ich halte dagegen mit Vertrauen auf Gott. Für mich ist gesorgt, wird gesorgt sein, komme was wolle. Das fällt nicht immer leicht und holpert manchmal auch. Düster ist die Zukunft, es riecht nach Vorkriegszeit und die Komplexität der Gegenwart verunsichert stark.

    Wir werden sehen.

    Bis dahin werde ich das meine tun. Solange man mich lässt, beruflich. Daneben gibt es auch hier im Tal der Wupper die von Dir beschriebenen Lichter, auch, wenn sie auf den Trümmern des Systems aufbauen. Solidarität und Selbsthilfe haben hier eine gewisse Tradition, derer man sich, so scheint mir, derzeit wieder erinnert. Wenn auch nur punktuell.

    Die Kinder spiegeln das mit ihrer Musik, so wie wir damals:

    Lieben Gruß nach Grinsstadt 😉

    Liken

    1. Vertrauen auf Gott – für jeden nennt er sich anders, wird anders verehrt. Im Kern ist es EIN Geist, an den wir glauben dürfen, wenn wir es zulassen, annehmen und darauf vertrauen. Wir dürfen glauben in Ruhe und mit Menschenverstand.

      Ein Tal ist etwas anderes als die große Stadt – hier bedarf es einer etwas größenren Anfangskraft Solidarität und Selbtshilfe zu spüren. In der Stadt tut die erste Bewegung noch mehr not als auf dem Lande, für sich zu sorgen – meine ich.

      Gruß in das Tal. (Ganz schön lange her, mein letzter virtueller Besuch.)

      Gefällt 1 Person

Kommentar verfassen (E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht)

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.