So wichtig, und es geht


Und er singt: Da wird eine Insel sein – klick hier
Nie, nie war es wichtiger zu Vertrauen, sich selbst, sich selbst zu vertrauen. Dem zu vertrauen, was wir nie glaubten zu kennen. Uns selbst. Der inneren Stimme. Sie ist zaghaft, sanft – kommt aber immer wieder. Sie ist nicht still zu bekommen. Und wenn es gar nicht geht, dann wird sie laut – zu meinem Wohle. Und sie ist da sehr findig.

Es ist wichtig zu vertrauen, den inneren Regungen, wenn immer wieder neues an mich herangetragen wird. Spüre ich Freude dabei oder gibt es da was anderes. Gibt es Ärger und ein Wegbrausen wollen – dann ist ein Feld zu bestellen. Was bewegt sich hier und wozu? Auch hier darf ich mir vertrauen. Ist es warm und ich möchte los laufen, dann tue ich es.

K. Hofmann verwendet ein schönes Bild für das was beim Vertrauen geschehen kann – ich fühle, stehe im Treibsand. Und doch gibt es einen Grund, auf dem ich stehe. Ich darf vertrauen und dem was ich bin. Und stürmt es und braust es, dann tue ich was mir wirklich gut tut – bei mir ankommen. Immer wieder tue ich dies. Was mir gestern gut tat, die Schoki (es gibt so viele derer Dinge), muss es heute nicht mehr sein. Hier finde jeder sein „Sich etwas Gutes tun“. Jeden Moment aufs Neue.

Vertrauen beginnt in mir. Darauf kann ich vertrauen. Es bedarf einer Portion Mut und beständigen Ehrlichkeit zu mir selbst.

Da wird eine Insel sein.

Dilemma


Es ist komisch leise hier. Das ist komisch für mich. Als ich vor einem Jahr meine Ausbildung begann, wollte ich an dieser Stelle etwas anderes als Schweigen. Schweigen war nicht mein Vorhaben. Ich wollte mit Beginn der Ausbildung zum Yoga-Lehrer hier die Steine zeigen, die auf dem Weg liegen, Erlebnisse schildern und was sonst noch kam. Weiterlesen „Dilemma“

Himmel am Morgen

Das Schicksal wird sich niemals erfüllen,
wenn du nicht vom Trugschluss der Kontrolle abläßt.

Der Himmel am Morgen. (Foto unbearbeitet) So klar begrüßte mich der Tag.
Möge er so klar bleiben, frei von Wölkchen im Geiste und anderswo.

Damit etwas besonders wird,
muß man nur glauben,
das es besonders ist.

Zitate: Der Meister zu seinem Schüler, der Vater zu seinem Sohn – in einem Animationsfilm

Same

Wir sind, hat er gesagt, wie der gute Same in einem Acker voll Unkraut. Wenn der gute Same nicht wäre, stünde der ganze Acker voller Unkraut. Und der gute Same kann sich ausbreiten.

Hans Fallada – Jeder stribt für sich allein (1947)

Nur Worte? Ich höre diese oder so ähnlich, die Worte von der kritischen Masse, in den letzten häufiger. Nur Worte!? Damals, zu Zeiten des NS Regime, wurden sie bereits gesagt. In welcher Zeit leben wir heute?

Es bleibt spannend.